Wissen und Können
Eine Datenbank eine geordnete Sammlung von Daten ist, zum Beispiel für Kontakte, Bücher, Kunden, Ausleihen, Noten, Lagerbestände oder Sportvereine.
Unterschied zwischen Datenbank und Datenbank Management System
Du solltest den Unterschied zwischen der Datenbank (DB) und einem Datenbank-Management-System (DBMS) erklären können.
- Eine Datenbank ist die Sammlung der gespeicherten Daten.
- Ein Datenbank-Management-System ist das Programm, mit dem man diese Datenbank erstellt, verwaltet, durchsucht und bearbeitet.
Beispiel mit Microsoft Access:
- Datenbank: die Datei mit den Tabellen, z. B. Klassenbibliothek.accdb
- Daten: Bücher, Autoren, Ausleihen, Namen, Daten usw.
- Datenbankmanagementsystem: Microsoft Access
Ein einfacher Vergleich:
Die Datenbank ist wie ein gut sortierter Aktenschrank mit vielen Informationen.
Das Datenbankmanagementsystem ist wie die Person oder das Werkzeug, mit dem man den Aktenschrank anlegt, beschriftet, durchsucht, neue Akten einordnet und alte Akten ändert.
Kurz gesagt:
Datenbank = gespeicherte Daten
Datenbank-Management-System = Programm zur Verwaltung der Daten
Entitäten, Attribute und Entitätstypen
Eine Entität ist ein eindeutig beschreibbares „Ding“ aus der Wirklichkeit, über das man Daten speichern möchte.
Beispiele:
- ein bestimmter Schüler
- ein bestimmtes Buch
- ein bestimmter Kunde
- ein bestimmtes Auto
- eine bestimmte Ausleihe
Wichtig: Eine Entität ist nicht nur die Art von Ding, sondern ein einzelnes konkretes Ding.
Beispiel Datenbank „Klassenbibliothek“:
- Entitätstyp: Buch
- Entität: das konkrete Buch „Harry Potter und der Stein der Weisen“
- Eigenschaften/Attribute: Titel, Autor, Erscheinungsjahr, ISBN
Einfach gesagt:
Eine Entität ist ein einzelnes Objekt, eine Person oder ein Vorgang, über den eine Datenbank Informationen speichert.
Wichtige Grundlagen
(Begriffe, die Du kennen solltest und erklären können solltest)
- Tabelle: Daten werden in Tabellen gespeichert, ähnlich wie in Excel.
- Datensatz: Eine Zeile in der Tabelle, zum Beispiel ein Schüler, ein Buch oder ein Kunde.
- Spalte: Eine Spalte, zum Beispiel Name, Geburtsdatum, Klasse oder Telefonnummer beschreibt eine Eigenschaft/Attribut einer
- Zelle: Eine Zelle ist der konkrete Attributswert einer Datensatzes.
- Datentyp: Felder haben passende Typen, etwa Text, Zahl, Datum/Uhrzeit, Ja/Nein.
- Primärschlüssel: Ein eindeutiges Merkmal für jeden Datensatz, meist eine ID.
- Sortieren und Filtern: Daten gezielt ordnen und eingrenzen.
- Abfragen: Fragen an die Datenbank stellen, zum Beispiel „Zeige alle Bücher, die ausgeliehen sind.“
- Formulare: Daten bequem eingeben und bearbeiten.
- Berichte: Daten übersichtlich ausgeben oder drucken.
- Beziehungen: Tabellen können zusammenhängen, zum Beispiel Kunden und Bestellungen.
- Fremdschlüssel: Ein Fremdschlüssel ist ein Feld in einer Tabelle, das auf den Primärschlüssel einer anderen Tabelle verweist und dadurch beide Tabellen miteinander verbindet. (Er stellt die Beziehung her)
Mit Microsoft Access
In Access sollten sie praktisch können:
- Eine einfache Datenbank erstellen.
- Eine Tabelle mit sinnvollen Feldnamen und Datentypen anlegen.
- Einen Primärschlüssel verwenden.
- Datensätze eingeben, ändern und löschen.
- Daten sortieren und filtern.
- Einfache Auswahlabfragen erstellen.
- Ein Formular zur Eingabe erstellen.
- Einen einfachen Bericht erzeugen.
- Erkennen, wann mehrere Tabellen sinnvoll sind.
